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Cortical Spreading Depression (CSD)

Cortical spreading depression (CSD), auch bekannt als “cortical spreading depolarization”, beschreibt eine Welle neuronaler Depolarisation, die mit einem ungewöhnlichen Anstieg der Kalium-Konzentration im extrazellulären Raum einhergeht und die normale zerebrale Aktivität blockiert. CSD induziert Änderungen des mikrovaskulären Tonus während der Vasokonstriktion (Cortical Spreading Ischeamia, CSI) mit der Gefahr von fortschreitender Schädigung. Die Wellen bewegen sich relativ langsam und die Areale auf dem zerebralen Kortex sind verhältnismäßig klein.

Die Wahl des Anästhetikums hat einen signifikanten Einfluss auf die zerebrale Selbstregulation; Untersuchungen zeigten, dass die Selbstregulation des zerebralen Gewebeblutflusses, gemessen mit dem moorFLPI-2, mit Etomidat bis herunter auf 27 mmHg mittleren arteriellen Druck (MAD) erhalten werden kann. Mit diversen anderen Anästhetika konnte die zerebrale Selbstregulation hingegen nicht aufrecht erhalten werden und es zeigte sich ein linearer Zusammenhang zwischen zerebralem Gewebeblutfluss und MAD.

Produktempfehlungen

Die Scandauer eines hochauflösenden (100 µm / Pixel) Laser-Doppler-Imagers (moorLDI2-HIR) ist ausreichend. Für höhere Auflösung (10 µm / Pixel) und höhere Geschwindigkeiten ist das Speckle-Imaging mit dem moorFLPI-2, die bessere Wahl. Für optimale Bildstabilität und Positionierung sollte der moorFLPI-2 auf einem moorFLPI-microstand installiert werden. Laser-Doppler-Monitoring kann verwendet werden, um die CSD-Welle an einem einzelnen Punkt zu messen. Diese Messungen können mit dem moorVMS-LDF und Nadelsensoren (z.B. VP3) durchgeführt werden. In Position gehalten werden sie durch einen Mikromanipulator oder durch einen Adhäsionhalter an der Sensorspitze (PHN-WS).

Was kommt als Nächstes?

Kontaktieren Sie uns, um Ihre spezifische Anwendung zu diskutieren und um eine Kopie unserer kostenlosen Applikationsanwendungen anzufordern, die detaillierte experimentelle Methoden und praktische Vorschläge enthalten. Wir bieten Ihnen ebenfalls kostenlose vor-Ort Demonstrationen und Leihstellungen, um die Systeme in Ihren Laboren zu testen.

Referenzen

Wang Z, Schuler B, Vogel O, Arras M, Vogel J. What is the optimal anesthetic protocol for measurements of cerebral autoregulation in spontaneously breathing mice? Exp Brain Res. 2010; 207(3-4): 249-258.

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